Anlässlich des Weltlesetages stellten die Schülerinnen und Schüler ältere Personen aus ihren Familien vor.
Die 4.a der Goiserer Volksschule hat mit ihrer Lehrerin Gertrude Schweiger ein Schreib- und Leseprojekt entwickelt, das am 28.März, dem Weltlesetag im HandWerkHaus vorgestellt wurde. “Was schreibt, das bleibt”, diesem 2000 Jahre alten Zitat des Römers Gaius Titus nach, führten die Mädchen und Buben Gespräche mit ältere Personen in ihren Familien – und da dürften die Omas die Auskunftsfreudigsten gewesen sein – die sie dann in Texte fassten. In einer Erinnerungs-Schatzkiste deponiert, wurden sie dieser zum Vorlesen entnommen und die interviewten Personen vorgestellt: “Meine Oma…ist noch ziemlich fit…”
Geschichte von früher und heute waren zu hören, von Fern und Nah, Freud und Leid in ihrer ganzen Vielfalt trugen die Schülerinnen und Schüler da zusammen: “Die größte Angst meines Opas ist, bei einer Naturkatastrophe seiner Familie nicht helfen zu können”, aber auch: “Sein Lieblingsessen ist alles, was gut ist – er ist ein so lieber Opa!” Kurzweilig, spannend, zum Schmunzeln und Nachdenken gestalteten sie diese Stunde, die auch etliche anwesende “Hauptpersonen” miterlebten.
Der “Goiserer Bücherdorf – Bürgermeister” Herbert Steinbauer organisierte dieses Leseereignis und freute sich über die nächste Lesegeneration.
Bildtext:
Die in der Vergangenheit forschenden Mädchen und Buben der 4.a der Volksschule Bad Goisern mit ihrer Lehrerin Gertrude Schweiger (rechts)
Foto: Savel H.
